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Geschichte

Die frühen Jahre (1922–1938)

Gründung in Bodenbach an der Elbe

Am 6. April 1922 wurde die Egerländer Landsmannschaft Frankonia in Bodenbach (heute Děčín, Tschechien) gegründet. Bodenbach war damals ein bedeutender Industriestandort mit vielen deutschsprachigen Studenten, die an technischen und landwirtschaftlichen Schulen der Region studierten. Die Frankonia verstand sich als sudetendeutsche Verbindung, die die kulturelle Identität der deutschsprachigen Bevölkerung pflegte. Daher kam auch der Name der Frankonia, die Herkunft vieler Mitglieder war Franken.

Selbstverständnis in der Zwischenkriegszeit

Die Verbindung war farbentragend und pflegte studentische Traditionen, wie sie im deutschsprachigen Raum üblich waren. Sie war politisch nicht extrem ausgerichtet, aber wie viele sudetendeutsche Organisationen stark heimatverbunden. Die 1920er und 1930er waren geprägt von wirtschaftlichen Krisen, Nationalitätenkonflikten und wachsender politischer Spannung – all das beeinflusste auch das Verbindungsleben.

Der Einschnitt durch Krieg und Vertreibung (1938–1945)

Mit dem Münchner Abkommen 1938 und der Eingliederung des Sudetenlandes ins Deutsche Reich änderte sich die Lage dramatisch. Viele junge Menschen darunten ebenauch sudetendeutsche Studenten wurden eingezogen oder mussten ihre Ausbildung abbrechen. Das Verbindungsleben kam während des Zweiten Weltkriegs weitgehend zum Erliegen. Nach 1945 wurden die Sudetendeutschen vertrieben, damit verlor die Frankonia ihre regionale Basis vollständig. Wie viele sudetendeutsche Verbindungen existierte sie nur noch in Form von Altherrenstrukturen, aber ohne aktiven Studentenbetrieb. In Nördlingen war unter anderem ein Standort für die Vertieben aus dem Sudentenland.

Die Wiederbelebung in Triesdorf (ab 1968) - Warum Triesdorf?

In den 1960erJahren entwickelte sich Triesdorf zu einem neuen Zentrum landwirtschaftlicher und technischer Ausbildung in Bayern. 1968 wurde die Höhere Landbauschule Triesdorf gegründet. Viele Studierende kamen aus der Umgebung meist aus landwirtschaftlichen Familien ein ideales Umfeld für Geselligkeit und Traditionen. Durch den dort Ansässigen „Stöpselklubs“, welche es zu dieser Zeit noch vermehrt in Bayern gab, gab es schon einen Sammelpunkt für die jungen Studierenden.

Reaktivierung am 11. Juni 1968

Ehemalige Mitglieder der ursprünglichen Frankonia beschlossen, die Verbindung in Triesdorf neu zu gründen. Damit wurde die Tradition der sudetendeutschen Frankonia in eine neue Region übertragen. Die Verbindung passte sich an die moderne Hochschulumgebung an, behielt aber ihre historischen Farben und ihren Wahlspruch.

Schon im Daruffolgenden Jahr konnte sich der Verein in Treisdorf etablieren und zog in das Hofgärtner Haus oder auch Hofgartenschloss genannt. Ein Großer Schritt für das Fortgbestehen der Studentverbindung.

Die „Frankonia“ war nun in Triesdorf! Sei gehört seither zu einem Festen bestandteil Triesdorfs.

Mit dem Einsatz der Studierneden konnte Triesdorf zum Hochschulstandort werden. 1971 Wurde Triesdorf als Standort der Hochule Weihnstephan- Triesdorf Gegründet und nahm offiziell 1975 den Lehrbetrieb als Hochschule auf.

Die Frankonia ist heute ein fester Bestandteil der studentischen Kultur am Campus.

Lebensbund

Das Alte Hofgartenschoss in Triesdorf

Geschichte

Technische Hochschule Bodenbach 1929


    Aktivitas

    Die Aktivitas stellt die aktiv Studierenden der Verbindung am Standort dar.

    Senior: Thomas Moosmeier al. Lambrecht
    Fuxmajor: Elias Engelhardt al. Bero
    Schriftwart: Jonathan Lang al. Konstantin
    Kassenwart: Michael Pickelmann al. Frieder

    Das Semesterprogramm spiegelt die vielen Aktivitäten der Verbindung dar wie zum Beispiel Vorträge, Ausflüge, Feste und kulturellen Veranstaltungen. Zudem pflegen die Mitglieder studentische Traditionen wie Kneipen, Kommerse und Convente. Beim zusammen wohnen und gemeinschaftlichen lernen unterstützen ältere Semester. Die Aktivitas ist einen Teil der Vielfalt studentischer Gruppen und Schüler in Triesdorf. Sie prägen das Campusleben.

    Viele Absolventen sind später in Landwirtschaft, Verwaltung, Technik oder Wirtschaft tätig und bilden ein starkes Netzwerk.

    Wappen Lands­mannschaft Frankonia zu Triesdorf

    Altherrenverband

    Nach dem aktiven Studentenleben in Triesdorf wird man in der Regel nach fünf Jahren in den Altherrenverband aufgenommen.

    Vorsitzende sind:
    1. Altherrenpräsident: Michael Schneider al. Fritz
    Stellv. AHP: Pit Dichter al. Theo
    Stellv. AHP: Manuel Schneider al. Friedhelm
    Schriftwart (AHPXX): Daniel Behr al. Edwin
    Kassier (AHP XXX): Stephan Michalk al. Nephos
    Beisetzer: Manuel Schneider al. Friedhelm
    Redaktion: Lorenz Ofenhitzer al. Adam


    Freundschafts­verbindungen